Klaus-Dieter und Martina John

Ein modernes Spital für die Quechua-Indianer

1991 bereiste das Ehepaar Maria und Klaus-Dieter John als Rucksacktouristen das peruanische Hochland. Der Chirurg und die Kinderärztin sahen die grosse Armut und die medizinische Unterversorgung der lokalen Bevölkerung.

Da fassten sie den Plan, eines Tages dort ein Spital zu errichten. Trotz enormen Widerständen begannen sie mit dem Bau. Immer wieder drohte das Ganze zu scheitern. Mal fehlte es an Geld, mal machten ihnen Bürokratie und Korruption das Leben schwer. Doch der «Fels», auf dem Klaus Dieter John und seine Frau bauten, war stets Gott. Dieses Fundament trug sie und sorgte immer wieder für Wunder.

2007 war das Krankenhaus „Diospi Suyana“ bereit. Dank „Diospi Suyana“ hat sich das Leben in dieser Gegend enorm verbessert. Die Menschen haben nun ein Spital nach westlichen Massstäben, inklusive Operationssälen, Intensivstation, Zahn- und Augenklinik. Seit der Gründung wurden über 200’000 Patienten behandelt. Manchmal bis 150 Patienten pro Tag. Diese bezahlen nur so viel, wie es ihnen möglich ist. Den Rest übernimmt ein Wohltätigkeitsfonds.

Ein wichtiges Anliegen des Ehepaars John ist die Bildung. Seit 2014 gibt es eine Schule, in der über 300 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.

Neben drei Büchern, in denen nachzulesen ist, wie viele Wunder es brauchte, bis das Spital "Diospi Suyana" stand und wie der Betrieb heute läuft, findet man weitere Berichte auf  YouTube "Klaus-Dieter John" oder "Diospi Suyana". 

Die Titel der Biografien: "Ich habe Gott gesehen" / "Gott hat uns gesehen" / "Auf dem Wasser laufen"

Länder: Peru
Autor: Urs Trüb Quelle: Michael Schmidt/Der Tagesspiegel, Wikipedia und Webseite „Diospi Suyana